Friedhof Kirchboitzen

 

Der Friedhof ist ein Ort der Erinnerung. Hier haben wir unsere Verstorbenen zur letzten Ruhe gebettet, hier setzen wir Zeichen der Erinnerung, indem wir Grabmale aufstellen und die Gräber mit Blumen schmücken. In der Bibel wird uns zugesichert: "...und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens." (Off. 3,5). Kein Mensch sollte deshalb nach seinem Tode ohne ein Zeichen der Erinnerung einfach für immer verschwinden.

Auskunft über alle Fragen zum Friedhof gibt Friedhofsgärtner Gerald Hohls unter 05166/5396.

 

 


Wie früher üblich wurden die Verstorbenen auf dem die Kirche umgebenden Friedhof bestattet. 1890 wurde dann der Friedhof an den Ortsrand verlegt. Er war Begräbnisstätte für die Verstorbenen aus allen Kirchspieldörfern. Heute haben die Kirchspieldörfer eigene Friedhöfe. Die damals erbaute kleine Kapelle, die nur als „Durchgangs- oder Abschiedskapelle“ angelegt war (die eigentliche Trauerfeier fand in den Häusern und Höfen statt), wurde im Laufe der Jahre zu klein und zu reparaturanfällig, so dass  2006 mit Hilfe von vielen Geldspenden, aber besonders auch großer, tatkräftiger Mithilfe der Einwohner, eine neue Kapelle gebaut und 2007 geweiht werden konnte. Das Glasfenster wurde von der Glaskünstlerin Christiane Schwarze-Kalkoff  und das große Eisenkreuz von der Firma Rabens gestaltet.